Willkommen!

hoover

Willkommen auf der Homepage von Helga Segatz.

Hier¬†gibt es Atemtipps, aktuelle Informationen zu¬†Atemgruppen und Seminaren, sowie zu Atemmassage-Fortbildungen in M√ľnchen f√ľr Therapeuten.
Die Rubrik „Presse“ informiert Sie √ľber Ver√∂ffentlichungen, die es zum Thema Atemtherapie¬†gegeben hat.¬† In „Geh√∂rt, gelesen“ k√∂nnen Sie Interessantes und/oder Wissenswertes nachlesen.¬†
A propos Lesen: Sie haben grade nichts zu lesen? Unter „Literaturtipps“ finden Sie immer etwas.

Viel Spa√ü beim „Bl√§ttern“!¬†

Atemfundus  Gehört, gelesen!  Literaturtipps  Lyrik 

36. Heiligkreuztaler Begegnungstage

Fr 29.09. – Di 03.10.17

Vor √ľber 30 Jahren gr√ľndeten Dr. med. Jochen Gleditsch und seine Frau Anneli Gleditsch die
Heiligkreuztaler Begegnungstage.
Es ist eine Gemeinschaft, in der sich die Menschen ihrer christlichen Sozialisation bewusst werden und aus Glaubens-Erfahrung Antworten suchen zu Lebensfragen unserer Zeit.  

Ein Zeichen der Zeit ist die erschreckende Entwicklung der psychosozialen Belastung der Menschen durch Arbeits√ľberlastung und Angst vor sozialem Abstieg. Die Folgen sind u.a. eine sprunghafte Zunahme der depressiven Erkrankungen und des Burn – Out Syndrom sowie psychosomatische Beschwerden. Unser Gesundheitssystem selbst ist durch wirtschaftliche und konzeptionelle Zw√§nge √ľberlastet und vielfach nur punktuell hilfreich.  

Auf dem Boden eines christlich orientierten Menschenbildes mit der Offenheit f√ľr einen interreligi√∂sen Dialog arbeiten wir mit meditativen Elementen, Leib- und Atemerfahrung,
dem Herzensgebet, meditativem Tanz, Arbeit mit Klang und Stimme, Qi Gong, systemischer Aufstellungsarbeit, Bibliodrama, dem heilenden 12-Schritte-Programm der anonymen Selbsthilfegemeinschaften, geistigem Heilen und laden dar√ľber hinaus Therapeuten zu einem intensiven Austausch √ľber Spiritualit√§t im Praxisalltag ein.

Durch das vielf√§ltige Gruppenprogramm, bestehend aus Morgen-  und Tagesgruppen, bereiten wir ein Beziehungsfeld, in dem heilende Erfahrungen m√∂glich werden und in einem √∂kumenischen Abschlussgottesdienst zum Ausdruck kommen. Die langj√§hrige Seminarreihe hat gezeigt, dass die gemeinsame Suche nach dem Sinn des Lebens in undogmatischem, √∂kumenischem Offensein und authentischem Begegnen eine Verwandlung im Inneren bewirkt und nach au√üen strahlt.

Das aktuelle Programm können Sie hier einsehen.

Klangboot (-fahren) mit Rosemarie Seitz

Das Klangboot ist ein Musikinstrument in Form eines Bootes, in das man sich hineinlegen kann. Auf der Unterseite befindet sich ein Monochord die von Rosemarie Seitz bespielt werden, w√§hrend man, warm gebettet im Boot liegt. Die Klangwellen durchdringen den K√∂rper bis in die kleinste Zelle und werden als Vibration wahrgenommen. 
Ein wirklich besonderes Erlebnis!
Über den Körper hinaus erreicht der wohltuende obertonreiche Klang des Bootes und der Klangschalen tiefste Schichten des Seins.

Am Freitag, den 30.06.17 kommt Rosemarie Seitz nach M√ľnchen ins Atemhaus M√ľnchen (Werdenfelsstr. 16, 81377 M√ľnchen) und h√§lt dort um 18 Uhr einen Vortrag √ľber diese besondere Arbeit. Der Eintritt kostet 12 ‚ā¨.
Im Anschluss an den Vortrag können Einzelfahrten an den nachfolgenden Tagen gebucht werden.
Die Teilnehmerzahl f√ľr den Vortrag ist begrenzt und eine Anmeldung deshalb erforderlich unter info(at)atemhaus.de

Was genau ist Weisheit?

Michael R. Levenson, Professor f√ľr Psychologie hat an unterschiedlichen Institutionen in den USA dazu geforscht und Judith Gl√ľck (Psychologin an der Universtit√§t Klagenfurt) hat dazu ein Buch geschrieben ‚ÄěWeisheit ‚Äď die 5 Prinzipien des gelingenden Lebens‚Äú, das vom K√∂sel Verlag herausgegeben wurde.
Dort sagt sie u.a. ‚Äěein weiser Mensch hat eine freundliche Gelassenheit, sich die Dinge anzuschauen, ohne √ľber sie zu urteilen.‚Äú Dabei kann er  bei einem Problem andere Perspektiven ber√ľcksichtigen und widersteht dem Drang, sich selbst in ein gutes Licht zu stellen.

Wie weise jemand reagiert ist auch eine Frage der Wesensz√ľge und lassen sich zu einem gewissen Grad auch trainieren. Dazu geh√∂rt die F√§higkeit sein Selbstbild kritisch zu hinterfragen, offen zu sein gegen√ľber Neuem und die Meinungen anderer Menschen zu akzeptieren. Ein weiser Mensch kann mit den eigenen Gef√ľhlen gut umgehen ‚Äď auch den unerw√ľnschten und ist f√§hig zur Empathie.

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14 tägige Pilgerreise auf dem Franziskusweg

20160823_151525von Florenz nach Assisi  vom 24.06. ‚Äď 08.07.2017
mit J√ľrgen Sch√∂nach (HP)

Natur pur………
Entschleunigung…….
Loslassen……
Leer werden…..
Seinem Herzen folgen…..
Die Schöpfung mit allen Sinnen erfahren….
Neue Wege gehen……..

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√úber G√ľnther Braunger

eine Biographie von Helga Segatz
G√ľnther Braunger, ein genialer Heilpraktiker dieses Jahrhunderts, wurde am 08.05.1933 in M√ľnchen geboren und starb dort am 09.02.1999 im Alter von fast 66 Jahren.

G√ľnther Braunger wurde Im Mai 1933, also kurz nach der Machtergreifung Hitlers, der am 30.01.33 von Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt wurde. Bereits zwei Tage nach seiner Geburt fand auf dem K√∂nigsplatz in M√ľnchen eine B√ľcherverbrennung statt. Die ersten Luftangriffen auf M√ľnchen begleiteten seine Einschulung und es fanden die ersten Judendeportationen statt.
1939 f√ľhrte der deutsche Angriff auf Polen zum 2. Weltkrieg. G√ľnther Braunger wuchs gemeinsam mit seiner Schwester auf in einer Gesellschaft, die gepr√§gt war von der Diktatur Hitlers und seiner Partei, der
NSDAP. Sein Elternhaus konnte man als ‚Äěgutb√ľrgerlich‚Äú bezeichnen: Der Vater war Inhaber eines Verlags, seine Mutter sorgte f√ľr den Haushalt.
Um zu den sp√§teren Werdegang G√ľnther Braungers besser zu verstehen ist es hilfreich zu wissen, dass um 1900 eine Lebensreformbewegung begann, die alle Bereiche der Menschen und der Gesellschaft erfasste. Sie erreichte ihren H√∂hepunkt 1925 und bewarb eine naturnahe Lebensweise, die im Alltag der Menschen als geistige Str√∂mung pr√§sent war.
Die Industrialisierung wurde verurteilt. Im Sinne dieses ‚ÄěZur√ľck zur Natur‚Äú wurde die √∂kologische Landwirtschaft, der Vegetarismus, die Freik√∂rperkultur, die Turnbewegung beworben. Die  Naturheilkunde erfreute sich zunehmender Beliebtheit und auch die Hom√∂opathie.
Der Kneippbund hatte zahlreiche Anh√§nger. Dies machte sich die NSDAP zu Nutze: 1933 wurde die ‚ÄěDeutsche Lebensreform-Bewegung‚Äú gleichgeschaltet und ging in die naturgem√§√üe Lebens-und Heilweise der NSDAP auf. Aus der Erfahrungs-, und Laienheilkunde entwickelte sich der Heilpraktiker, der 1936 als freier Beruf anerkannt wird.

Die in M√ľnchen bekannte Arztpers√∂nlichkeit Dr. med. Ludwig J. Schmitt erwirbt 1929 am Siegestor ein Geb√§ude in dem er eine Atemklinik errichten wird, die gro√üen Zulauf hatte. Dort kamen alternative Heilverfahren zur Anwendung wie z.B. Hom√∂opathie, Kneippanwendungen sowie viele Arten von Kr√§uterb√§dern. Dar√ľber hinaus propagierte Schmitt Yoga√ľbungen und interessierte sich f√ľr die Lehren des Paramahansa Yogananda . Der Arzt vertrat den Ansatz, dass es zwischen dem k√∂rperlichen Krankheitsgeschehen und psychischen Vorg√§ngen eine Verbindung gibt. In den politischen Wirren jener Zeit wurde die Klinik geschlossen und Dr. J. Ludwig Schmitt kam in Haft. Im Mai 1941 nahm die Schmitt Klinik ihre T√§tigkeit wieder auf und ab jetzt stand die Atemmassage im Mittelpunkt seiner Therapie. 
Die Begegnung mit diesem Arzt war f√ľr G√ľnther Braunger von schicksalhafter Bedeutung. Weiterlesen

Die Farbe blau …

William Ewart Gladstone, ver√∂ffentlichte 1858 ein dreib√§ndiges Werk √ľber Homer und stellte zum eigenen Erstaunen fest, dass in der Ilias das Meer als „weindunkel“ beschrieben ist und nicht etwa Pflanzen dort gr√ľn sind, sondern die Gesichter von Menschen die sich f√ľrchten. Die Farbe blau kommt gar nicht vor.
War Homer farbenblind?
Lazarus Geiger, ein deutscher Sprachforscher, stellt fest, dass es im biblischen Hebr√§isch ebenfalls kein Wort f√ľr blau gibt. In den altindischen Veden gibt es tausende von Himmelsbeschreibungen – jedoch niemals wird dem Himmel die Farbe blau zugeschrieben.
Menschen sehen Farben ohne einen Begriff daf√ľr zu haben. Wichtig wird der Begriff erst, wenn er gegenst√§ndlich und Farbe herstellbar wird – praktisch als Kulturleistung. Einfache Sprachen unterscheiden in hell und dunkel. Je entwickelter eine Sprache ist, desto mehr kommen die Farben dazu: die erste ist rot – es folgen gelb, gr√ľn und als letzte die Farbe blau.
Die Sprachwissenschaftler fragen sich also: bestimmt die Biologie die Sprache oder die Sprache die Biologie? Sprache passt sich immer den Bed√ľrfnissen der Menschen an.
Neugierig geworden? In Bayern 2 gab es am 11.11.16 dar√ľber eine Sendung im Bereich „Radio Wissen“ – Hier gehts zum Podcast

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Chronisch lungenkrank – Was kann ich selbst tun?

Am Mittwoch, den 07.Dezember 2016 findet im Klinikum der Universit√§t M√ľnchen im kleinen Anatomiesaal (Pettenkoferstr. 11, 2. OG) das 16. Patientenforum Lunge statt.
15.00 Uhr Begr√ľ√üung durch das Helmholtz Zentrum M√ľnchen
15.10 Uhr Asthma, COPD oder beides: Erste Anzeichen, Ursache und Diagnose
                 Dr. med. Kathrin Kahnert
15.50 Uhr Aktuelle Therapieansätze, Möglichkeiten der Behandlung von Asthma/COPD
                 Prof. Dr. med. Michael Pfeiffer
16.30 Uhr Exazerbationen – akute Krisen bei Lungenerkrankungen
                 Prof. Dr. med. J√ľrgen Behr
17.40 Uhr Schonen hilft nicht: Wie COPD- und Asthmapatienten von Sport und
                 Rehabilitation profitieren k√∂nnen.
                 Dr. med. Konrad Schultz
18.20 Uhr Praktische √úbungsanleitungen zum Mitmachen
                T√§gliches Training und Atem√ľbungen
                Kathrin S√ľss

Bitte melden Sie sich bei Interesse bis 06.12.16 online oder per Email an. Der Eintritt ist frei.

Sind Sie zeitlos?

… die “ Vorstellung von „Zeit“ ist, dass Sie in der Vergangenheit geboren wurden, jetzt in der Gegenwart sind (obwohl es genau genommen keine „Gegenwart“ geben kann, da die „Gegenwart“ niemals stillsteht) und auf eine unbekannte Zukunft hinleben. Haben Sie sich jemals Gedanken dar√ľber gemacht, wie irref√ľhrend diese Vorstellung ist? Gibt es wirklich irgendeine Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft in einem objektiven Sinn? Die Vergangenheit ist unwideruflich vorbei und die Zukunft kennen Sie erst, wenn sie Gegenwart oder Vergangenheit geworden und im Ged√§chtnis abgespeichert worden ist.“ … „Zeit betrifft Sie nur in der Bedeutung als „Dauer“, als einer messbaren Zeitspanne, einem Konzept. „Dauer“ bedeutet Verg√§nglichkeit“ … “ Was Sie jedoch als Bewusste Anwesenheit sind, ist Zeitlosigkeit. Die „Vergangenheit“ ist nur eine Erinnerung und die „Zukunft“ nur eine Hoffnung. Es ist nur die „Gegenwart“, das JETZT, das etwas f√ľr uns bedeutet, denn Gegenwart ist das, was wir als Zeitlosigkeit sind.“
aus „Pointers, Wegweisende Gespr√§che mit Sri Nisargadatta Maharaj“ von Ramesh S. Balsekar
Kapitel 28

Willentlich – bewusste Atmung

von Dr. Adolf Hoff (Arzt in Bad Wörishofen)
nach einem Vortrag gehalten auf dem 2. Internationalen Kongress f√ľr Atempflege im Freudenstadt/Schwarzwald am 28.04.1963

Der Mensch unterscheidet sich von den anderen Lebewesen dieser Erde unter anderem durch den Besitz des Bewusstseins und des freien Willens. Das Bewusstsein umschlie√üt das Wissen, also die durch Erfahrung und Forschung erfassten Richtigkeiten, die unsere Umwelt und uns selbst betreffen. Dem Bewusstsein ist ferner Erkenntnis m√∂glich, das ist die durch Intuition und Einsicht erlangte Schau des Hintergr√ľndigen, des den Sinnen Verborgenen, des Metaphysischen.

Der Mensch ist aber auch verhaftet dem Autonom-vegetativen, das nach naturgegebenen Gesetzen waltet und ferner dem Animalischen, das das Triebhafte umfasst.
Im pflanzlich-tierhaften Grunde wurzelnd, im Geistigen sich entfaltend, sehen wir den Menschen in seiner Geschichte und im einzelnen Individuum wachsen. Diese Evolution ist ein Vorgang der Entwicklung, wobei wir dieses Wort in seiner bildhaften Bedeutung verstehen wollen, nämlich als ein Freiwerden von Wickeln, ein Herauswachsen aus Bindungen und Fesseln, hin zur geistigen Entfaltung und Freiheit.
Entwicklung bedeutet einerseits das Freiwerden aus der unbewussten pflanzlich-tierischen Wesenheit und andererseits Entfaltung und Wachstum der im menschlichen Wesen eingefalteten Möglichkeiten.
Dies vollzieht sich aber nicht autonom gesetzm√§√üig ‚Äěvon selbst‚Äú, sondern erfordert das willentliche Mitwirken des Menschen. Diese Erkenntnis stellt einen Grundstein des Glaubens dar, der allen Menschen gemeinsam ist und unser Tun und Lassen zu  bestimmen hat.
Wenden wir uns dem Atem zu. Die Atmung wird vegetativ gesteuert, vollzieht sich autonom, ob wir wach sind, ob wir schlafen, ob wir bewusstlos sind, ja selbst in der Agonie, bis mit dem letzten Atemzug das Leben endet. Dieser elementare Lebensvorgang zeichnet sich dadurch aus, dass er als einziger vegetativ gesteuerter Vorgang auch bewusst-willentlicher Beeinflussung ‚Äď in den dem Menschen gesetzten Grenzen ‚Äď zug√§nglich ist! Diese M√∂glichkeit nutzen wir vor allem f√ľr die Tongebung, also f√ľr die Sprache und den Gesang. Weiterlesen

Mein Atem geht –

Rose gefrostet_klein

Foto: Helga Segatz, M√ľnchen

Mein Atem geht –
Was will er sagen?
Vielleicht: Schau! Hör! Riech! Schmeck! Greif! Lebe!
Vielleicht: Gott atmet in dir mehr als du selbst,
und auch in allen Menschen, Tieren, Pflanzen atmet
                                                           er wie in dir
und so Freude den Sinnen!
Lust der Geschöpfe!
Friede den Seelen!

Kurt Mati

 

Dieses Lauschen auf die Stille

Marianne M√ľller blickt auf ein ungew√∂hnliches und erf√ľlltes Leben zur√ľck. Sie wuchs mit zehn Geschwistern in Elmau auf. Ihr Vater, der das Schloss gebaut hat, bleibt ein gro√ües Vorbild. Sie verl√§sst mit 40 Jahren ihre Heimat um Atemtherapie zu studieren. In der Arbeit mit ihren Patienten erlebt sie, wie aus der Stille Selbstbegegnung m√∂glich wird. Die Suche nach der Stille f√ľhrt sie nach Indien. Dort erkennt sie: der K√∂rper wird alt, aber die Seele immer j√ľnger und leichter.
Marianne M√ľller starb am 11.Oktober 2006 im Altenheim Marthashofen bei Grafrath. Der Bayerische Rundfunk hat unter Lebenslinien ein sehenswertes Portrait dieser ungew√∂hnlichen Frau ausgestrahlt.